Wie kann es anders sein? Die Gründung der Band liegt im Dunkeln.
Es ist Nacht. Die meisten (vernünftigen) Menschen liegen im Bett, denn es ist eine Donnerstagnacht, oder besser gesagt ein früher Freitagmorgen. Unweit der gymnasialen Bildungsanstalt fällt noch Licht in eine schmale, niedrige Passage.
Durch die großen Fensterscheiben kann man das Treiben in einer sehr bel(i)ebten Kneipe beobachten - rein zu gehen wäre keine gute Idee, falls man am nächsten Tag etwas vorhat. Ginge man doch, so würde man, sobald man durch die Tür tritt und wieder Luft bekommt, die zu diesem Zeitpunkt bereits so dick ist, dass man sie eher trinkt als atmet, zur rechten einem Tisch bemerken an dem sich etwa fünf bis fünfundzwanzig Menschen mehr oder weniger aufhalten. Es mag sein, dass es noch Leute gibt, die an jenem besagten Abend im Frühling 2003 mit am Tisch im Litfass - Verzeihung im "Gelben Kater" - saßen und sich noch an Einzelheiten erinnern können. Was verbürgt ist, ist, dass die Gespräche sich zwischen Beni und Hinnerk zunächst um die überwältigenden Vorteile handgemachter Musik drehten...

Beni: "Klar kenn ich das Lied! Hat Hannes Wader doch auch gesungen!", woraufhin Hinnerk sich Piwi zur Hilfe holte "Ey Piwi, ich hab einen - der will mitspielen!!!", mit dem er zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile musizierte - und Beni sich des Beistands von Judith versicherte.

Hinnerk: "Wie, du spielst Geige? Wir sind so gut wie berühmt!!"

Alle: "Tanki! Guinness und so!!!"

Aber was interessieren Details? Wichtig waren die Telefonnummern auf den Bierdeckeln.
Und es hat geklappt: kaum waren die Finger wieder beweglich genug um eine Telefontastatur zu bedienen, kam es zu einer spontanen Verabredung und damit zur ersten Probe. Auf diese folgte schon bald das erste Konzert im schönen Dörfchen Gimbte. Und als das dortige, sehr anspruchsvolle Publikum sich zufrieden zeigte, ging es zurück in die oben erwähnte Kneipe - und die Band feierte Geburtstag!
Seit dem Tag hat sich der Name der Band GoodNightFolks als Programm erwiesen und viele erfolgreiche Auftritte in Münster, Greven und natürlich Gimbte sorgten für einen kleinen und treuen Fankreis, ohne den die Auftritte nur halb so schön wären!!

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